Musea Brugge investiert in ergonomische Werkbänke für mehr Flexibilität und Sicherheit im neuen Museumsatelier
Hinter jeder Ausstellung verbirgt sich ein technisches Atelier
Ein Museum ist mehr als nur ein Ort, an dem Kulturgüter ausgestellt werden. Es ist auch eine Produktionsumgebung. Im Atelier von Musea Brugge wechseln sich kleine Anpassungen und große Konstruktionen ständig ab. Als sich ergonomische Werkbänke von R. Beck bei der Facility-Management-Abteilung der Stadt Brügge bewährt hatten, beschloss auch Musea Brugge, bei der Einrichtung des neuen Ateliers in stufenlos höhenverstellbare Arbeitstische zu investieren.
„Wer eine Ausstellung besucht, sieht das Ergebnis“, sagt Paul Toorenvliet von Musea Brugge. „Weniger sichtbar ist das Atelier, in dem alles vorbereitet wird. Dort passiert viel mehr, als man vermutet.“
Maßanfertigungen sind die Regel, nicht die Ausnahme
Im Atelier baut das Team Sockel, fertigt Transportkisten an und stellt Klimaboxen zusammen, in denen Gemälde unter kontrollierten klimatischen Bedingungen präsentiert werden. Auch bestehende Rahmen passen sie an oder überarbeiten sie. Das Museumsatelier ist damit eine vollwertige technische Werkstatt, in der Maßarbeit und Präzision im Mittelpunkt stehen.
„Jedes Projekt ist anders“, erklärt Toorenvliet. „Wir arbeiten selten zweimal am selben Format. In der einen Woche bauen wir eine Reihe von Sockeln, in der anderen Woche fertigen wir große Transportkisten an. Das erfordert eine Arbeitsumgebung, die sich entsprechend anpassen lässt.“
Diese Vielfalt macht feste Arbeitstische problematisch. Was bei Standardarbeiten ausreicht, wird in einer Museumswerkstatt schnell zu einer Einschränkung. Unterschiedliche Formate erfordern unterschiedliche Arbeitshöhen. „Bei festen Tischen muss man sich an die Höhe anpassen“, sagt er. „Aber bei uns ändert sich die Arbeit ständig.“
Neue Werkstatt, neue Entscheidungen
Bei der Inbetriebnahme des neuen Ateliers wurde die Einrichtung gründlich überdacht. Nicht nur der Raum, sondern auch die Arbeitsweise wurde unter die Lupe genommen. So wurde nach der optimalen Werkstatteinrichtung und nach Lösungen gesucht, die Ergonomie mit Effizienz verbinden. „Wir wollten vermeiden, einfach die alte Situation zu kopieren“, so Toorenvliet. „Wenn man eine neue Werkstatt einrichtet, ist das der richtige Zeitpunkt, um strukturelle Verbesserungen vorzunehmen.“
Die positiven Erfahrungen im Bereich Facility Management spielten dabei eine Rolle. „In der Stadt haben wir gesehen, dass die von Fleetwood gelieferten verstellbaren Werkbänke dort gut funktionierten. Das gab uns das Vertrauen, diesen Schritt auch für unser Atelier zu wagen.“
Musea Brugge entschied sich für ergonomische Werkbänke von R. Beck mit einem robusten Stahlrahmen und stufenloser Höhenverstellung über ein integriertes Hubsystem. Die Tische sind fahrbar und lassen sich einfach miteinander kombinieren. Für größere Objekte werden mehrere Werkbänke nebeneinander aufgestellt. Wenn unterschiedliche Arbeitshöhen erforderlich sind, lässt sich die Anpassung schnell und kontrolliert vornehmen. Die Tragkraft und Stabilität bleiben dabei erhalten, auch bei schwereren Konstruktionen.
Konkrete Auswirkungen am Arbeitsplatz
Laut Toorenvliet ist der Unterschied in der Praxis deutlich spürbar. „Die Benutzerfreundlichkeit war sofort offensichtlich. Die Tische wurden vom ersten Tag an intensiv genutzt.“ Die Möglichkeit, die Arbeitshöhen anzupassen, erweist sich als unverzichtbar. „Man kann das Werkstück auf die richtige Höhe bringen, anstatt selbst in einer unnatürlichen Haltung zu arbeiten. Das macht einen langen Arbeitstag wesentlich angenehmer.“ Diese ergonomische Anpassung verringert die körperliche Belastung und trägt zu einem nachhaltigen Arbeitsumfeld in der Museumswerkstatt bei.
Auch die Skalierbarkeit ist wichtig. „Für größere oder längere Objekte stellen wir mehrere Tische zusammen. Das gibt uns viel mehr Freiheit bei der Umsetzung eines Projekts.“
Darüber hinaus spielt die Sicherheit eine Rolle, insbesondere beim Aufstellen von Kunstwerken im Ausstellungsraum. „Wir können ein Objekt direkt vor Ort auf die gewünschte Höhe bringen. Das verringert das Unfallrisiko und reduziert die körperliche Belastung. Bei wertvollen Stücken möchte man so wenig wie möglich improvisieren.“ Die Kombination aus Mobilität und Verstellbarkeit trägt zu einem sicheren Umgang mit Kunstwerken bei.
Ergonomie als logischer Schritt im Rahmen einer umfassenderen Workflow-Vision
Für Musea Brugge war die Investition kein isoliertes Komfortthema, sondern eine bewusste Entscheidung im Rahmen der weiteren Professionalisierung des Ateliers. Fleetwood sorgte für eine Lösung, die auf den spezifischen Arbeitsablauf des Museums abgestimmt ist. „Bei Ergonomie geht es nicht nur um Komfort“, fasst Toorenvliet zusammen. „Es geht um effizientes Arbeiten und die Minimierung von Risiken. In unserem Kontext ist das unerlässlich.“