Rückenschmerzen gehören der Vergangenheit an: So arbeitet Saelens Interieur heute ergonomischer
„Man merkt, dass die Tische ständig auf unterschiedlichen Höhen stehen.“
Bei Saelens Interieur in Ursel wurde Ergonomie bei der Montage nicht zu einem Detail, sondern zu einer grundsätzlichen Entscheidung. Vier höhenverstellbare Arbeitstische sorgen heute für weniger Heben, mehr Flexibilität und ein Atelier, das sich den Menschen anpasst und nicht umgekehrt.
Bei Saelens Interieur in Ursel stehen Bruder und Schwester Joris und Gerda Saelens gemeinsam an der Spitze. Von ihrem Atelier aus fertigen sie täglich maßgeschneiderte Einrichtungselemente für Innenarchitekten und Kollegen aus der Innenausbau-Branche. Mit ihrem Montageteam setzen sie Pläne in konkrete Realisierungen um. Sie fertigen Schränke, Schreibtische und Sonderanfertigungen unter anderem für Pflegeeinrichtungen, stets nach den Entwürfen der Architekten. Alles beginnt im Atelier.
Einrichtung der Montageabteilung
Alles beginnt im Atelier. Dort wird konzipiert, vorbereitet, produziert und fertiggestellt. Genau dort beschlossen sie, ihre Montageabteilung mit höhenverstellbaren Arbeitstischen von R. Beck, empfohlen und geliefert von Fleetwood, ergonomischer und flexibler zu gestalten. Das Atelier ist das Herzstück ihres Betriebs.
Feste Aufbauten
Früher wurde in der Montage mit festen Aufbauten gearbeitet: Böcke mit Platten darauf. Funktional, aber nicht verstellbar. Wer daran arbeitete, passte sich dem Tisch an, nicht umgekehrt. Werkstücke wurden regelmäßig auf den Boden gestellt, um Bearbeitungen durchzuführen, woraufhin sie wieder angehoben werden mussten. Das bedeutete jedes Mal erneutes Heben und Verschieben, insbesondere bei größeren Stücken. Die Arbeitshöhe war fest vorgegeben, unabhängig davon, wer am Tisch stand. Diese klassische Montageanordnung führte zu körperlicher Belastung und ineffizienten Arbeitsbewegungen – eine Situation, die in vielen Innenausstattungswerkstätten bekannt ist.
Ergonomische Arbeitstische als strukturelle Entscheidung
Ergonomie war im Unternehmen schon länger ein Thema. Parallel zur Neugestaltung des Montagebereichs wurde beschlossen, auch die Arbeitsplätze selbst strukturell anzugehen.
In Absprache mit Fleetwood wurde nach Lösungen gesucht, die nicht nur ergonomisch sinnvoll sind, sondern auch zur Art und Weise passen, wie Saelens seine Montage organisiert. Nicht einfach nur ein Tisch, sondern ein Arbeitsplatz, der sich mit der Arbeit mitbewegt.
Vier höhenverstellbare Arbeitstische
Saelens investierte schließlich in vier höhenverstellbare Arbeitstische von R. Beck. Die Tische sind fahrbar und werden an den verschiedenen Montageplätzen eingesetzt. Dadurch kann die gesamte Montagezelle flexibler organisiert und schneller auf wechselnde Projekte reagiert werden.
Da die Mitarbeiter unterschiedlich groß sind, war es wichtig, dass jeder Arbeitsplatz individuell angepasst werden kann. Die Tische ermöglichen es, die Arbeitshöhe je nach Tätigkeit schnell zu wechseln: unten arbeiten, oben fertigstellen oder Teile für die Weiterverarbeitung vorbereiten.
Weniger Heben, mehr Flexibilität
Die Auswirkungen zeigen sich vor allem im täglichen Gebrauch. Werkstücke bleiben häufiger auf dem Tisch liegen, anstatt auf den Boden gelegt zu werden. Es wird weniger gehoben und bewegt, und die Montageanordnung lässt sich je nach Projekt einfacher anpassen. Werkstücke müssen seltener vom Tisch auf den Boden und zurück transportiert werden, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die körperliche Belastung verringert.
Für Fleetwood war es wichtig, dass die Investition in ergonomische Arbeitstische nicht nur Komfort bringt, sondern auch messbare Effizienzgewinne in der Werkstatt.
Joris arbeitet selbst nicht in der Montage, bemerkt die Wirkung aber aus der Ferne. „Man sieht, dass die Tische ständig in der Höhe verstellt werden. Das ist für mich der Beweis, dass sie effektiv genutzt werden.“
Aufstellung weiter optimieren
Die Neugestaltung der Montageabteilung befindet sich noch in der Entwicklung. Saelens prüft derzeit, wie die Anordnung weiter optimiert werden kann und ob ein zusätzlicher Tisch wünschenswert ist. Die Investition fügt sich in ihren umfassenderen Ansatz ein: die Werkstatt Schritt für Schritt an die heutige Arbeitsweise anzupassen. Ergonomie wurde so nicht zu einer isolierten Anschaffung, sondern zu einem logischen Bestandteil der Neugestaltung ihrer Montageabteilung.